Neu bei
das
Rheometersystem Rheowis
| Beim bisher üblichen Searle-Antrieb waren eine Vielzahl von Korrekturen notwendig. Ein Vernetzen der Probe, was zu einer Viskositätserhöhung führt, konnte im Searle-System zu starken Regelabweichungen und Meßfehlern führen. Der von uns entwickelte digitale Antrieb im Couette Mode erlaubt dagegen Messungen nach dem Motto "Messen statt Rechnen". Standardmässig erfolgt die Temperierung des Rheometersystems Rheowis über einen Flüssigkeitsthermostaten. Die zu untersuchende Probe wird vollständig vom Temperiermedium umspült. Koaxiale und Platte-Kegel Messsysteme können so temperiert werden. Bis 450 °C erstreckt sich der Arbeitsbereich des Rheometersystems Rheowis-HT. Die Heizung erfolgt elektrisch direkt in der Messplatte. Die maximale Heizrate beträgt hier 35 °C/min. | ![]() |
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Funktionsweise: Die Entwicklung des digitalen Motorantriebs, der digitale Informationen in mechanische Bewegung umsetzt ist im Rheometer Rheowis realisiert worden. Die Winkelpositionen und Drehfrequenzen werden vor Beginn der Messung berechnet und über eine digital arbeitende Elektronik dem Schrittmotor zugeführt. Die Ansteuerung erfolgt über TTL-Impulse. Die Drehmomentdetektion erfolgt berührungslos über ein Kompensationssystem am oberen Motor. Der Meßkörper befindet sich dabei in Ruhe. Bei Oszillationsmessungen zeichnet sich der digitale Antrieb besonders aus. Die Winkelfunktion wird exakt durchfahren und braucht nicht approximiert zu werden. Gewünschte Amplitude und Frequenz werden fest eingehalten. |
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Spezifikationen: Rheowis-Fluid Drehmoment [Nm] 4.0*10 -8 - 0.046 Drehzahl [U/min]7.2*10-3 - 2000 Oszillationsamplitude [Grad]5.0*10-2 - 45 Oszillationsfrequenz [1/s]5,0*10-3 - 10 |
Rheowis-HT (bid 450 °C) Drehmoment [Nm]4.0*10 -8 - 0.046 Drehzahl [U/min]7.2*10-3 - 450 Oszillationsamplitude [Grad]5.0*10-2 - 45 Oszillationsfrequenz [1/s]5,0*10-3 - 10 |
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